Autobahnkapelle im Hegau

Triptychon

"Sie standen in eben derselben Stunde auf und kehrten nach Jerusalem zurück."
Der Weg für uns geht weiter, eine Rückkehr in den Alltag mit neuen Augen, mit einem anderen Blick ist möglich. Die Erfahrung von Emmaus lässt nicht weiterhin enttäuschten Hoffnungen nachhängen, sondern bringt dazu, in unseren Alltag zurückzugehen und - gemeinsam - nicht abzulassen von dem, wofür "unser Herz brennt".
"Herr, bleibe bei uns...
Und es geschah, da er mit ihnen zu Tische sass, nahm er das Brot, dankte, brach es und gab es ihnen."
Die Wandlung der Substanzen in der Natur zu Brot und Wein, die Wandlung der Nahrung zu Leib und Blut des Menschen und schliesslich die Wandlung auf dem Altar zu Leib und Blut Christi als grosses Geheimnis des Werdens und der Wandlung durch alle Ebenen des Seins - "Da wurden ihre Augen geöffnet und sie erkannten ihn."
"Und siehe..." beginnt der Evangeliumstext und lädt ein zur Aufnahmebereitschaft. Für das Wesentliche der Geschichte von den beiden Jüngern, die am Ostermorgen, noch voller Zweifel und Trauer über das Geschehene der vergangenen Tage, von Jerusalem nach Emmaus unterwegs sind. "Und siehe..." könnte auch Einladung des Bildes - ja, der Kapelle hier sein, die wir fragend und suchend unterwegs sind, als "Jünger" uns zu bewegen, um zu begegnen.

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